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Lexikon

Delfinsprache

Kaffeeklatsch im Ozean

Delfine verfügen über eine Menge verschiedener Lautäußerungen. (Foto: gemeinfrei cc0)
Delfin reckt sich aus dem Wasser
Es gibt ungefähr 40 Delfin-Arten. Hier siehst du einen Großen Tümmler. (Foto: gemeinfrei, cc0)
Ein Delfin schwimmt mit der Bugwelle eines Schiffes.
Auch Schwertwale (Orcas) gehören zu den Delfinen. Mit 8 Metern Länge sind sie die Größten. (Foto: gemeinfrei cc0)
Zwei Orcas, die aus dem Wasser springen.
Ein Schwarzdelfin springt aus dem Wasser. (Foto: Alan McC cc-by 3.0)
Ein Schwarzdelfin macht einen Sprung.

Delfine geben den ganzen Tag Laute von sich. Sie quietschen und zwitschern, klicken und pfeifen. Denn sie haben sich nicht nur jede Menge zu erzählen, sondern orientieren sich im Wasser auch mit Hilfe von  Schall.

Delfine geben sich Namen

Viele Forscher sind der Sprache der Delfine auf der Spur und haben schon Erstaunliches herausgefunden. Zum Beispiel, dass Delfine sich Namen geben. Diese Namen bestehen aus einer Reihe von verschiedenen Pfeiftönen, die die Tiere als Kinder lernen und ihr Leben lang behalten. Biologen haben festgestellt, dass die Delfine sich nicht nur gegenseitig beim Namen rufen, sondern sich auch nach vielen Jahren noch an die Namen anderer Delfine erinnern können - auch wenn sie die Tiere lange nicht mehr gesehen haben.

Die Jagdstrategen

Delfine leben in großen Gruppen zusammen - den "Schulen". Innerhalb dieser Gruppen gibt es wieder kleinere Gruppen, die zum Beispiel zusammen jagen. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Tiere untereinander verständigen können - etwa, um sich während der Jagd abzustimmen. Forscher, die Delfine beim Jagen beobachtet haben, haben gehört, wie die Tiere sich gegenseitig gerufen haben. So sind immer nur zwei oder drei Delfine in einen Fischschwarm geschwommen, um zu fressen. Die anderen haben abgewartet bis sie an der Reihe waren!

Wie funktioniert die Echo-Ortung?

Delfine leben in Gruppen zusammen, die man "Schulen" nennt. (Foto: gemeinfrei cc0)
Eine Gruppe Borneodelfine

Echo-Ortung nennt man es, wenn Tiere sich mit Hilfe von Schallwellen orientieren können. Die Delfine senden Klick-Laute aus, die so hoch sind, dass wir sie mit unseren Ohren gar nicht hören können. Solche hohen Töne nennt man "Ultraschall". Die Klicklaute prallen von allen Hindernissen ab und werden wieder zum Delfin zurück geworfen. Egal, ob das Hindernis ein Felsen ist, eine Wasserpflanze oder ein Fisch - der Delfin erkennt genau, um was es sich handelt. Forscher gehen davon aus, dass für Delfine die Echo-Ortung so etwas ist wie eine Art Bilderfunk: Der Delfin empfängt ein "Bild" aus Tönen.

Verblüffenderweise können Delfine diese "Bilder" auch selbst erzeugen und damit andere Delfine vor Gefahren warnen. 

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Weiterlesen

(Foto: gemeinfrei)
Hundegesicht

Mehr über die Sprache der Tiere erfährst du hier:

Zur Tiersprache.

Hier kannst du lesen, wie sich Menschenaffen verständlich machen:

Zur Affensprache

Lies hier, wie Graupapagei Alex englisch lernte:

Zur Papageiensprache