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Lexikon

Konstantin antwortet

Silberrücken und Wölfe

(Grafik: BfN)
Hamster Konstantin
Die männlichen Anführer einer Gorillagruppe nennt man "Silberrücken" wegen ihres grauen Fells. (Foto: Brocken inaglory cc-by-sa 3.0)
Kräftiges Gorillamännchen
(Foto: Martin Mecnarowski cc-by-sa)
Diese Wolfswelpen wurden von einer Wildkamera in dem Bundesland Sachsen fotografiert. (Foto: Wildbiologisches Büro LUPUS)
Wolfswelpen, fotografiert von Wildkamera

Aileen wollte wissen:

Warum verteidigen Silberrücken (männlicher Gorilla) ihr Revier und warum gibt es in Deutschland fast keine Wölfe?

Das hat Konstantin geantwortet:

Gorillas leben in Gruppen zusammen, die von einem Silberrücken angeführt werden. Revierkämpfe gibt es bei den Gorillas eigentlich nicht. Sie durchstreifen große Gebiete zur Nahrungssuche, in denen auch mehrere Gruppen unterwegs sein können.

Kämpfe zwischen Männchen, bei denen es um die Führung der Gruppe geht, gibt es aber schon. Ähnlich wie bei den Löwen versuchen junge Gorilla-Männchen manchmal, bestehende Gruppen von einem älteren Silberrücken zu übernehmen. Dann kommt es zum Kampf zwischen den beiden Männchen. Normalerweise sind Gorillas aber sehr friedliebende Tiere. 

Zu deiner Wolfsfrage:

In Deutschland gibt es nur so wenige Wölfe, weil sie früher bei uns gejagt wurden und dadurch in Deutschland ausgerottet waren. Im Jahr 2000 hat sich dann ein Wolfspaar aus Polen wieder nach Deutschland getraut und Nachwuchs bekommen - das erste Wolfsrudel Deutschlands war gegründet. Seitdem werden es wieder mehr: Zur Zeit gibt es in Deutschland ungefähr 40 Wolfsrudel. Weil sie heute streng geschützt sind und nicht mehr gejagt werden dürfen, können sie sich bei uns auch weiter vermehren.

Hier erfährst du alles über unsere heimischen Wölfe:
Wölfe - (un)heimliche Heimkehrer

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