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Lexikon

Bildergalerie gebietsfremde und invasive Arten


Drüsiges Springkraut kommt eigentlich aus Indien. Inzwischen wächst es bei uns an vielen Ufern von Flüssen und Bächen und verdrängt heimische Uferpflanzen. (Foto: Andre Karwath cc-by-sa 2.5)
Drüsiges  Springkraut
So sieht die Blüte des Drüsigen Springkrauts aus der Nähe aus. Du kannst sie gut an ihrem Geruch erkennen: Sie stinkt! (Foto: ArtMechanic cc-by-sa 2.5)
Blüte des Drüsigen Springkrauts
Der Sommerflieder oder Schmetterlingsflieder kommt aus China. Er blüht rosa, lila oder weiß. Die Pflanze ist anspruchslos und wächst auch an Straßenrändern, auf Bahndämmen und auf Brachflächen. (Foto: IKAI cc-by-sa 2.5)
Schmetterlingsflieder
Für Schmetterlinge ist der Sommerflieder eine willkommene Nahrungsquelle. Mit ihren langen Rüsseln können sie den gut versteckten Nektar aus den Blüten saugen. (Foto: gemeinfrei)
Blüte des Schmetterlingsflieders mit Kleinem Fuchs
Die Kanadische Goldrute wächst an Bahndämmen, Straßenrändern, aber auch in Gärten. Sie ist ein Überlebenskünstler - und deshalb leider vielen einheimischen Arten überlegen. Sie werden von ihr verdrängt. (Foto: Sixta Görtz)
Kanadische Goldrute
Der Riesen-Bärenklau aus Russland kann schwere Verbrennungen verursachen. Deshalb: Niemals anfassen! Unter seinen großen Blättern wächst nichts anderes mehr.(Foto: Huhu Uet cc-by-sa 3.0)
Riesen-Bärenklau am Rande einer Wiese
Den Asiatischen Marienkäfer gibt es in vielen Farbvarianten. Meistens hat er 19 Punkte und sein Kopfschild ist stärker weiß gefärbt als bei unserem heimischen Siebenpunkt-Marienkäfer. Er kommt seit ungefähr 10 Jahren in Deutschland vor und vermehrt sich stark. Problematisch ist das, weil seine Larven sehr gefräßig sind und auch die Larven vieler heimischer Insekten fressen. (Foto: Entomart@wikipedia.de)
Asiatischer Marienkäfer in vielen Farbvarianten
Zum Vergleich: Ein heimischer Siebenpunkt-Marienkäfer. Neuerdings muss er sich mit Asiatischen Marienkäfern um Blattläuse streiten - und auch seine Larven werden von den fremden Larven gefressen. (Foto: James Lindsey cc-by-sa 3.0)
Siebenpunkt-Marienkäfer auf einem Blatt
Die Nilgans ist eigentlich im tropischen Afrika zu Hause. Heute kannst du die Gänse auch bei uns an Seen und Parkteichen entdecken. Sie sind Nachfahren von Tieren, die aus Tierparks geflüchtet sind. (Foto: gemeinfrei)
Nilgans auf Wiese
Kanadagänse sind inzwischen an vielen Gewässern zu finden. Ursprünglich kamen sie nur in Nordamerika vor. Die Gänse hier bei uns sind die Nachfahren von Gänsen, die vor knapp 70 Jahren hier ausgesetzt wurden. (Foto: gemeinfrei)
Kandagans auf dem Wasser
Besonders im Rheinland brüten viele Halsbandsittiche. Sie sind Nachkommen von Zootieren. (Foto: M.Garg cc-by-sa 3.0)
Halsbandsittiche auf einem Zaun
Rostgänse sind bei uns noch nicht so häufig anzutreffen. Sie kommen eigentlich aus der aisatischen Steppe.(Foto: Sixta Görtz)
Rostgans auf dem Wasser
Die ersten Nutrias sind 1933 aus einer Pelztierfarm ausgerissen. Heute leben sie an vielen Gewässern in Deutschland. Sie sind ein Problem, weil sie seltene Wasserpflanzen fressen und steile Ufer durchlöchern, so dass diese abstürzen können. (Foto: Timo Sack cc-by-sa 3.0)
Nutria, Nahaufnahme
Niedlich, aber nicht nett: Der Waschbär frisst Eier und Jungvögel, klaut Fledermäusen und Eulen die Bruthöhlen und mag seltene Schlangen, Frösche und Schildkröten zum Fressen gern. Die Tiere stammen ursprünglich aus Amerika. In den 30er Jahren wurden sie hier ausgesetzt oder konnten aus Gehegen entkommen. (Foto: gemeinfrei)
Waschbär, Portrait
Diese Nilgans-Küken hat Naturdetektivin Sabine fotografiert. (Foto: Sabine)
Nilgansküken im Gänsemarsch
 

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(Foto: gemeinfrei)
Mink im Gras

Was sind eigentlich "invasive Arten"? Das erfährst du hier:

Eingeschleppt und ausgesetzt

Wenn du wissen willst, was die Biologische Vielfalt ist und warum wir sie brauchen, dann lies hier weiter:

Biologische Vielfalt