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Aktuelles

Internationale Rote Liste


Großer Panda. Die Bären leben in Bambuswäldern in China. (Foto: gemeinfrei)
Großer Panda
Östlicher Flachlandgorilla in einem Nationalpark in der Republik Kongo (Zentralafrika). (Foto: Joe McKenna cc-by 2.0)
Östlicher Flachlandgorilla im Wald
Ein Orang-Utan im Zoo. In ihrer Heimat sind die Tiere vom Aussterben bedroht. (Foto: gemeinfrei)
Orang-Utan im Zoo
Auch der Zustand der Zebras hat sich im Vergleich zur letzten Roten Liste verschlechtert. (Foto: Hans Hillewaert cc-by-sa 3.0)
Zebra

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) gibt in regelmäßigen Abständen eine Rote Liste heraus. In ihr sind knapp 90.000 Tier- und Pflanzenarten aus aller Welt erfasst. Der Liste kann man zum Beispiel entnehmen, ob eine Art selten ist, gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Die aktuellste Liste ist von September 2016.

Bestand der Pandas nimmt zu

1864 Pandabären leben zur Zeit in den Bambuswäldern in China - 300 mehr als bei der letzten Zählung 2004. Und ihr Bestand nimmt weiter zu. Damit gilt der Bär zwar immer noch als gefährdet, aber er ist nicht mehr vom Aussterben bedroht. Naturschützer, Wissenschaftler und die chinesische Regierung haben es gemeinsam geschafft, den niedlichen Bären vor dem Aussterben zu retten.

Schlechte Nachrichten für Gorillas

Bei den Menschenaffen gibt es dagegen leider schlechte Nachrichten: Die IUCN musste vier von sechs Menschenfaffen-Arten auf den Status "vom Aussterben bedroht" hochstufen. Beide Gorilla-Arten und beide Orang-Utan-Arten sind betroffen. Auch Schimpansen und Bonobos geht es nicht gut: Sie gelten als "stark gefährdet".

Wilderei und Kriege

Vor allem die Jagd macht den Menschenaffen zu schaffen. Innerhalb von 20 Jahren ist allein die Zahl der Östlichen Flachlandgorillas von 15.000 auf weniger als 5000 zurück gegangen. Naturschützer setzen sich weltweit dafür ein, Tiere vor Wilderei zu schützen. Manchmal ist das jedoch sehr schwierig, weil im Lebensraum der Tiere zum Beispiel gerade Krieg herrscht.

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