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13. Konferenz zur Biologischen Vielfalt

Minister aus 196 Ländern einigen sich

Neuntöter sind bei uns selten geworden. Sie brauchen abwechsungsreiche Landschaften mit Hecken - eine Aufgabe für die Landwirtschaft. (Foto: Artur Mikolajewski cc-by 3.0)
Neuntöter auf Zweig
Abwechslungsreiche Landschaft mit Obstbäumen. Solche Landschaften sind für die Biologische Vielfalt sehr wichtig. (Foto: Ulrich Still cc-by-sa 2.0)
Streuobstwiese
Auch der Feldhase freut sich über Hecken zum Verstecken. (Foto: Furu Maru cc-by-sa 3.0)
Feldhase

In Mexiko sind zur Zeit Vertreter der 196 Länder versammelt, die die "Konvention über die Biologische Vielfalt" (CBD) unterschrieben haben. Ihr Ziel: Die Biologische Vielfalt erhalten - also die Vielfalt der Arten, die Vielfalt der Lebensräume und die Vielfalt der Lebewesen einer Art. Das ist eine schwierige Aufgabe, denn im Moment nimmt die Vielfalt auf unserem Planeten immer noch ab.

Wichtiger Beschluss gefasst

Doch jetzt haben die Minister der versammelten Staaten einen wichtigen Beschluss gefasst:Die Biologische Vielfalt soll in Zukunft nicht nur beim Umwelt- und Naturschutz beachtet werden, sondern auch bei allen politischen Entscheidungen, die sich mit Landwirtschaft, Fischerei, Wald und Tourismus beschäftigen. Der Beschluss ist deshalb so wichtig, weil gerade Landwirtschaft und Fischerei besonders viel für den Erhalt der Artenvielfalt tun können.

Vielfalt erhalten!

In Zukunft sollen zum Beispiel Landwirte, die mit ihrer Wirtschaftsweise der biologischen Vielfalt schaden, weniger Geld vom Staat bekommen. Auch wer einen Wald besitzt, muss in Zukunft besser darauf achten, dass in seinem Wald viele verschiedene Baumarten wachsen können.

Die Konferenz in Mexiko dauert noch bis zum 17. Dezember.

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