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Biotopverbund

Bundesregierung beschließt: Natur in Deutschland soll besser zusammenwachsen

Wildkatzen brauchen ungestörte Landschaften, um sich ausbreiten zu können. (Foto: Thomas Stephan / BUND)
Wildkatze im Schnee
Auch ein Bachlauf kann ein Grünkorridor sein. (Foto: gemeinfrei)
Bachlauf zwischen Feldern
Auch für viele Vogelarten sind Hecken und Wiesen wichtig. Auf weiten Ackerflächen finden Vögel kaum Nahrung. Deshalb kommt der Biotopverbund auch Insekten und Vögeln zugute.(Foto: Frank Derer / NABU)
Stieglitz in einer Hecke

Hier bei uns in Deutschland gibt es viele kleine Waldgebiete mit Straßen, Äckern und Häusern dazwischen. Für wilde Tiere sind das gefährliche Hindernisse. Wenn junge Luchse und kleine Wildkatzen ihre Familien verlassen, finden sie nur schwer ein neues Revier, weil sie ständig an Grenzen stoßen. Wo sich Ackerflächen ausbreiten oder Häuser stehen, ist Schluss für die Raubkatzen - aber auch für viele andere Wildtiere.

Platz für wilde Tiere

Doch es gibt eine einfache Lösung: Grüne Korridore. Das sind Streifen aus Bäumen und Gebüsch, die verschiedene kleine Waldgebiete miteinander verbinden. Auch Hecken, die naturnahe Wiesen miteinander verbinden oder Bachläufe zwischen Gewässern können Grünkorridore sein. In vielen Regionen in Deutschland gibt es solche Grünkorridore schon - jetzt sollen weitere folgen und ein großer Biotopverbund entstehen. Bis zum Jahr 2027 haben die einzelnen Bundesländer Zeit, ihre Naturflächen miteinander zu verbinden. Dann sollen jeweils ein Zehntel der gesamten Landesfläche durch einen Biotopverbund erschlossen sein.

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