Bundesamt für Naturschutz BfN

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Lexikon

Klimaschutz: Einkaufen mit Köpfchen

Gemüse und Obst zur Erntezeit kaufen

Im Mai und Juni sind bei uns die Erdbeeren reif. (Foto: gemeinfrei)
Erdbeeren am Strauch
Kopfsalat ist ein Sommergemüse. Bei uns wird er von Juni bis September geerntet. (Foto: gemeinfrei)
Blattsalat

Erdbeeren aus Spanien zu Weihnachten, Trauben aus Chile und Südafrika das ganze Jahr - unser Obst und Gemüse kann aus aller Welt eingeflogen werden und füllt rund um das Jahr die Regale im Supermarkt. Doch mit jedem Apfel aus Japan und jeder Bohne aus Ägypten nehmen wir in Kauf, dass unsere Umwelt weiter belastet wird. Denn beim Transport über so weite Strecken entsteht viel Kohlendioxid. Das verschmutzt die Luft und verdichtet die Atmosphäre. So wird der Klimawandel weiter beschleunigt.

Gut für Klima und Landwirtschaft

Wenn du dagegen Obst und Gemüse dann kaufst, wenn bei uns Erntezeit ist, kannst du viel Geld sparen und es schmeckt auch besser. Und: Mit deinem Einkauf unterstützt du die Landwirte in deiner Region und tust aktiv etwas für den Natur- und Klimaschutz.

So oft wie möglich auf Plastik verzichten

Das muss nicht sein: Verzichte auf Plastiktüten! (Foto: gemeinfrei)
Schön bunt, aber schlecht für die Umwelt: Trinkhalme aus Plastik. (Foto: gemeinfrei)
Bunte Trinkhalme aus Plastik

Schon beim Einkauf kannst du darauf achten, auf Plastik zu verzichten: Nimm Taschen mit anstatt dir eine Tüte geben zu lassen. In vielen Geschäften wird inzwischen auch in eigene Behälter abgefüllt - zum Beispiel beim Fleischer oder beim Fischhändler.

Warum Verzicht auf Plastik?

Zur Herstellung von Kunststoff werden wertvolle Rohstoffe und viel Energie benötigt. Wusstest du zum Beispiel, dass in Plastik Erdöl steckt? Darüber hinaus verrottet Plastik in der Natur nur sehr langsam. Das ist ein großes Problem: Viele Plastikverpackungen, die nicht im Müll landen, gelangen irgendwann ins Meer. Dort sammelt sich der Müll zu riesigen schwimmenden Teppichen. Deshalb: Verzichte so oft wie möglich auf Plastik.

Alt statt Neu: Altpapier ist die bessere Wahl

Am "Blauen Engel" kannst du Schulhefte aus Altpapier erkennen. Das Logo wird von einer Jury an umweltfreundliche Produkte vergeben. (Logo: Jury Umweltzeichen)
Logo des "Blauen Engels"

Wusstest du, dass in Deutschland jedes Jahr 200 Millionen Schulhefte verbraucht werden? Die wenigsten von ihnen bestehen aus Altpapier. Dabei schützt du mit einem Schulheft aus Altpapier die Natur und das Klima. Warum? Weil bei der Herstellung von Schulheften aus Altpapier viel weniger Energie und Wasser verbraucht wird. Außerdem müssen für Produkte aus Altpapier keine Bäume gefällt werden.

Papier wird aus einem Brei aus Fasern und Wasser hergestellt. Die Fasern kann man aus Holz oder aus Altpapier gewinnen. Das Problem: Wenn man Fasern aus Holz gewinnen will, muss man dafür Bäume fällen und braucht viel Energie, Wasser und Chemikalien. Fasern aus Altpapier zu gewinnen, ist viel einfacher und spart Energie, Wasser und Holz. Viele gute Gründe, um Schulhefte aus Altpapier zu kaufen, oder?

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Wann wächst was?

(Foto: gemeinfrei)
Reife Äpfel am Baum

Wann ist eigentlich Apfelzeit? Und wann wird bei uns der Porree geerntet? Schau nach:

Zum Obst- und Gemüsekalender

Warum ist das gut für's Klima?

(Grafik: BfN)
Hamster Konstantin ratlos

Warum ist es gut für unser Klima wenn du...

...Müll vermeidest?

...zu Fuß gehst oder Fahrrad fährst?

...Strom sparst und weniger heizt?

...Bäume pflanzt? 

Klimawandel

(Foto: gemeinfrei)
Eisbär an Land

Unser Klima verändert sich. Warum das schlecht für Natur und Menschen ist, erfährst du hier:

Mehr über den Klimawandel